Häufige Fragen zum Kinderprogramm

Was ist der Unterschied zwischen der Vierergruppe und dem Sechserkurs?

Der Unterschied zwischen Vierergruppe und Jahreskurs ist, dass in der Sechsergruppe mehr "Reiter- und Rollenspiele" stattfinden und viel Wert auf die soziale Entwicklung der Gruppe gelegt wird. Dieses Teamgefühl gefällt vor allem den größeren Kindern. Wir haben immer eine deutliche Veränderung der Kinder im Umgang untereinander mit Fortschreiten des Kurses gemerkt. Beim Sechserkurs werden die Kinder von zwei Trainern, anstatt wie sonst einem Trainer betreut. In der Vierergruppe finden (Reiter)Spiele im kleinerem Umfang statt. Für die älteren Kinder und solche, die den Viererkurs schon gemacht haben, ist der Jahreskurs (Sechsergruppe) die beste Wahl.

 

Worin besteht der Unterschied zur Zweiergruppe?

Die Zweiergruppen in der Elebnispädagogischen Reitvorschule sind hauptsächliche für die jüngeren Kinder 5 und 6 Jahr gedacht. Die jüngeren Kinder brauchen eine intensivere Betreuung. In den größeren Gruppen mit älteren Kindern sind sie meist im Nachteil, da sie die Übungen und Spiele noch nicht richtig begreifen und umsetzten können. 

Die Zweiergruppen der höheren Stufe, der Reitvorschule für Kinder ab 10 Jahren sind auf zwei Kinder ausgelegt, da die Kinder hier lernen sich gegenseitig zu longieren, komplizierte Übungen ausführen und ersten Reitunterricht erhalten.

 

Für welches Alter empfehlt ihr welche Gruppe?

5-6 Jahre
Die Zweierkurse empfehlen wir unseren Jüngesten (5-6 Jahre), da diese den fortgeschritteneren Kursen nicht so einfach folgen können und mit den (komplizierteren) (Reiter-)Spielen überfordert sind. 

 

ab 7 Jahre

Für die 7 Jährigen empfehlen wir die Vierergruppen. In den Vierergruppen beschäftigen wir uns mit fortgeschrittener Übungen und ersten (Reiter-)Spielen. Natürlich können hier dennoch Anfänger teilnehmen.

 

ab 8 Jahren

Ab 8 Jahren empfehlen wir den Jahreskurs, da die älteren Kinder besonders viel Spaß an den Reiterspiele (und ab diesem Jahr auch Rollenspiele) und den Interaktionen in einer festen Gruppe haben. Die Kinder in dieser Gruppe haben meist schon einen sichereren Umgang mit dem Pferd, sodass hier die Konzentration auf komplizierte Übungen und Reiter- und Rollenspiele ausgeweitet werden kann. 

 

Warum darf ein Kind erst ab 11 Jahren bei euch an der Longe Reitunterricht nehmen?

Der Hauptgrund, warum wir die Longenstunden erst ab 11 Jahren anbieten, ist die Reife der Kinder. Zum einen kümmern sich die Kinder bei den Longenstunden selbstständig darum, ihr Pferd von der Koppel zu holen, zu putzen, korrekt zu satteln und zäumen, bis sie im Roundpen stehen. Das komplett selbständige Herrichten des Pferdes ist also hier Voraussetzung.

Außerdem zeigt die Erfahrung bei meinen unter 11 Jährigen auch, dass die Konzentration nicht so lange hält. Nach 10 Minuten blicken die Kinder in der Gegend herum und lassen sich einfach nur tragen oder fangen an über ihren Alltag zu reden, sodass man sie immer wieder einfangen muss. Ich kann ihnen also nichts beibringen, was über die Erlebnispädagogische Reitvorschule hinausgeht.

 

Welche Ausrüstung benötigt mein Kind?

Ein Fahrradhelm, wetterfeste Kleidung und ein flexible Hose (z.B. Leggings bei warmen Temperaturen).

Ganz wichtig ist ein festes Schuhwerk mit einem kleinen Absatz. Gerade bei Kindern kann es mal passieren, dass ihnen ein Pferd auf den Fuß tritt, da sie nicht so Umsichtig und schnell unkonzentriert sind. Daher ist ein gutes Schuhwerk mit am wichtigsten. Sollten die Kinder mal ohne feste Schuhe, d.h. Sandalen, Flipflops, Stoffturnschuhe, etc. kommen, können wir die Kinder aus Sicherheitsgründen nicht zu den Pferden lassen.